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Dienstag, 15. April 2014

Teichauffrischung

So nun ihr Lieben! Meine Posts sind hier sehr rar gesät, aber das liegt daran, dass ich, sobald ich freie Zeit habe, diese für andere Dinge als für den PC nutze. 
So zum Beispiel am letzten Wochendene. Der Teich, der in meinem Garten mich so erfreut, wurde wahrscheinlich noch nie seit seiner Gründung vor bestimmt 10 Jahren, mal gesäubert. Entsprechend sah man keine Fische mehr. Das Wasser war grün und die Tiefe des Teiches konnte nicht bestimmt werden, da dort so viel Schlamm sich verbarg. Also haben wir es in Angriff genommen. Ich habe einige Teichpflanzen besorgt, Uffermatten und Ufferpflanztaschen. Das Wasser wurde abgelassen und dann kam eine riesige Schlammgrube zum Vorschein. Sicher an die 15 Kübel und 4 Schubkarren voll mit Schlamm habe ich zusammen mit meinem Freund daraus getragen. Die Fische mussten sehr leiden, da sie sich vorher nicht fangen ließen und so erst stückweise mit rausgesammelt wurden. Es haben aber alle überlebt, dies schon mal vorab. Am Grund befand sich eine große Kiste mit Kartoffelsack, vielleicht war darin einst eine Pflanze. Die gab es aber schon lange nicht mehr. Nachdem der Schlamm raus und die Pflanzen drin waren, wurde er wieder geflutet, wir haben lieber nicht auf die Wasseruhr geschaut. Das Wasser war bei Flutung schon erstaunlich klar. Später wurden die Fische wieder eingesetzt und so entstand innerhalb eines Tages aus einer Schlammgrube zwar kein besonder schöner Teich, aber immerhin konnte man nun endlich alle Fische sehen. Etwa 20 Fische haben die Nachbarn bekommen und wahrscheinlich sind es immer noch zu viele. Mal sehen, wie der Teich in ein paar Wochen aussieht und ob die Pumpe mit Filter etwas bringt. Leider gibt es keine Fotos vom Schlamm, da ich von oben bis unten mit dem stinkenden Zeug verkleistert war und somit keine Fotos geschossen habe.
Die Fische mussten den Tag in einem Kübel aushalten. Aber sie haben es alle gut mitgemacht.

Einige von ihnen wanderten in umliegende Teiche ab und erfreuen dort nun die Gärtner.

Hier ist der Teich schon fast voll geflutet. Links sieht man die Filterbox. In den Pflanztaschen sind verschiedene Pflanzen wie Lilien, Blutweiderich, Sumpfdotterblume, Kalmus, Froschlöffel und verschiedene Unterwasserpflanzen wie die Wasserpest.


Der Teich ist voll, die Fontäne läuft. Die Umrandung ist wirklich hässlich und soll nach und nach durch andere Seinte ersetzt werden. Das kann aber noch dauern, bis man die Menge zusammengesammlt hat.

Und hier tummeln sich die bunten und scheinen sehr zufrieden, sie jagen sich schnell und erkunden alles.

Es gibt große und kleine Goldis, welche mit Schleierschwanz und orange sowie gelbe. Ein Karpfen sitzt auch darin, er ist kaum größer als die größten Goldis.

Das Bild ist nicht mehr ganz aktuell aber zeigt die Sitzecke am Teich. Dort werde ich in Zukunft sicher lange sitzen und die Fischlis beobachten.

Montag, 17. Oktober 2011

Winterschutz und Boden im Winter

Die ersten Frostnächte brachen schon über uns herein. Andere Gärtner/innen haben auch schon von Frostschäden berichtet. Wie bereitet Ihr also Euren Garten auf die klirrende Kälte im Winter vor? Fangt Ihr jetzt schon an, die Beete mit Laub und Reisig abzudecken? Hier wurde auch darüber diskutiert, die Stauden nicht im Herbst zu schneiden. Dies hat den Vorteil, dass im Winter nicht alles kahl und leer aussieht und zudem das Laub der Stauden auch einen Winterschutz bietet. Zusätzlich können in den vertrockneten Stängeln einige Insekten überwintern. Da ich das große Beet komplettsaniere, werde ich die meisten Pflanzen jetzt schon runterschneiden, zudem ist mir die Arbeit im Frühjahr zu viel. Wäre der Garten am eigenen Haus, würde ich vielleicht auch die schöne natürliche Variante bevorzugen, aber so im Kleingarten habe ich im Winter doch nichts davon.
 
Dummerweise habe ich letzte Woche beim Laubharken nicht nachgedacht und sämtliches Laub für die Igelhütte und den Rest auf den Kompost getan. Aus dem Kompost werde ich das Laub also wieder rausholen. Gestern habe ich außerdem die Thjua-Hecke beschnitten. Eigentlich muss ich sie laut Kleingartenordnung abholzen. Ich finde schon, dass es Sinn macht, das Pflanzen solcher Baumarten in den heimischen Gärten zu verbieten. Sie haben keinen Wert für die heimische Tierwelt, man wird kaum darin ein Nest finden. Sie stammen hauptsächlich aus Nordamerika, werden jedoch massenweise in Baumärkten angeboten, da sie dichte Hecken bilden.  Jedoch finde ich es ein bisschen sinnlos, lange Zeit gewachsene Bäume anzuholzen. Ich mag sie nicht sonderlich, aber sie stehen als Sichtschutz in meinem Garten. Hoffentlich merkt der Verein das nicht und die Zeit geht rum und keiner sagt etwas. Außerdem wäre das Aufgabe des Vorpächters gewesen, und nciht meine. Das ist aber eine andere Geschichte. Da sie aber ziemlich hochgewachsen ist und so einer Ecke im Garten das Licht raubt, habe ich sie untenrum einfach etwas beschnitten. Den meisten würde bei dem Anblick sicherlich ein Schauder über den Rücken laufen. Vielleicht schnippel ich noch ein paar Kugelköpfe daraus, dann siehts wenigstens lustig aus. Christoph hatte die Idee dazu und das schon an einem Baum umgesetzt.

Nun habe ich also jede Menge Lebensbaumschnitt. Dieser ist ja giftig und kann den Boden sauer machen. Dass er giftig ist, weiß ich erst seit heute. Kann man die Schnitte dennoch als Bodenschutz verwenden? Gerade bei Hortensien soll das ja angebracht sein.

Eine weitere Frage habe ich an die Nutzgarten-Gärtner. Wie haltet Ihr es mit euren Böden im Winter? Der Nachbar hat seinen schon umgegraben. So liegt er nun offen da und die groben Klumpen sinde Wind und Wetter ausgesetzt. Ich denke, dass somit einige Nährstoffe ausgeschwemmt und weggetragen werden, so schutzlos, wie er daliegt. Einige Bio-Gärtner graben gar nicht um, sie lockern den Boden im Frühjahr mit einer Grabgabel und arbeiten frischen Kompost mit einem Grubber oder einer Mulchharke ein. Ich überlege, einige Beete mit einer schwarzen Mulchfolie abzudecken. Somit erwärmt sich der Boden im Frühjahr schneller. Da ich aber vorhabe, noch bis November Erbsen und dicke Bohnen zu säen, kann das wohl nicht überall gemacht werden, oder könnte ich die Folie dann im zeitigen Frühjahr entfernen?


Ich freue mich auf rege Beteiligung in Form von Kommentaren und Tipps.

Sonniges Wetter wünsche ich Euch.

Samstag, 15. Oktober 2011

GBBD Oktober


Heute ist der 15. Oktober. Dies ist, laut Kleingartenordnung, der erste Tag im Herbst, an dem wieder "gefeuert" werden darf. Und prompt steht die Kleingartenanlage Dubenhorst unter einer dicken Dunstglocke. Scheinbar konnten es viel Kleingärtner kaum erwarten ihre vor kurzem erst geschnittenen Abfälle zu verbrennen, es stank, räucherte und qualmte.
Die Bilder könnten einen nebligen Hochsommertag am frühen Morgen erwarten, doch leider ist es nur Qualm und kein Nebel.


Leider blüht in meinem Garten kaum noch etwas Nennenswertes. Die kläglichen Reste möchte ich dennoch Niemandem vorenthalten.
Kleine Sonnenblume. Ich habe einen Kopf vom Nachbarn bekommen. Seine Sonnenblumen waren wohl mehr als 3m hoch, wie ein Zwerg sah er aus.

Die letzten Blüten der rosafarbenen Beetrose.

Die Kletterrose blüht auch vereinzelt noch.

Kornblume. Sie blüht scheinbar das ganze Jahr hindurch.
Wenn diese Lampignonblume doch nciht so wuchernd wäre, würde sie schönere Plätze, als hinter der Hecke und hinter dem Sichtschutz erhalten. Ich mag die kleinen Lampignons sehr und dieses leuchtende Orange passt prima in den Herbst. Der Nachbar hat einen dicken Ring aus Stahl um sie gesetzt, so steht sie auch bei ihm im Blumenbeet, ohne sich durch die dicken Wurzeln zu vermehren.

Herbstastern gehören nun zu meinen Favoriten.


Herbstaster Prince. Die Blüten sind so winzig, leider hat sie dadurch noch keinen großen Eindruck hinterlassen.


Die nächtlichen Fröste haben ganzen Schaden angerichtet, nun ist nciht mehr zu retten, was nicht winterhart ist.
Kurz vor dem Aufblühen einfach abgefroren.
Das Kraut der Dahlien liegt darnieder, nun wird es wohl Zeit sie auszugraben.

Noch einige Köpfe wollten blühen.


Gestern habe ich das herabgefallene Laub aufgesammelt und teilweise kompostiert. Den Rest habe ich mit einigem Gestrüpp, Holzblöcken und trockenem Gras ine eine herrliche Igelbude gebaut. Als Einzugsgeschenk habe ich zwei Äpfel davorgelegt. Und heute habe ich mich riesig gefreut, dass das Geschenk gut ankam, hoffentlich auch der Unterschlupf.
Leider schwer zu erkennen. Aber Unter dem Laub ist ein Eingang in eine kleine Nische zwischen Zaun und Efeumauer, sehr gemütlich und geschützt, finde ich. Durch das Laub und Gestrüpp sollte es noch angenehmer werden.

Und tatsächlich, das Geschenk wurde angenommen. Ein Apfel is komplett weg und einer lag angeknabbert in der Ecke. Hoffentlich fühlt sich, wer auch immer es ist, dort wohl.
Ohje. Meine Stockrose, die ich schon vor mehreren Woche ausgesät habe, wollen einfach nichts werden. Die Wärme und Sonne hat einfach gefehlt.

Spinat, hoffentlich wird er noch etwas und die Hasen lassen ihn in Ruhe. Denn sie fressen wirklich alles.

Zum Beispiel Rotkohl. Der hat lange Zeit keine Köpfe angesetzt, jetzt sind es zumindest Single-Kohlköpfe.
Hier das Hügelbeet mit dem neuen Beet davor. Der Gelbsenf wächst und wird sofort abgefressen. Die Kaninchen. Als Gründünger wird er wohl kaum was nützen. Auf dem Hügelbeet stehen noch Porree und Knollensellerie. Der Grünkohl, der in einem anderen Beet abgesoffen ist und nichts wurde, wird hier leider auch nichts mehr.

Diese Aubergine Rosa di Bianca stand in einem großen Bottich mit zwei anderen Pflanzen. Dies sind die einzigen Früchte meines Freilandversuches. Ich werde versuchen, diese und ein paar andere Pflanzen zu überwintern und hoffe auf mehr Erfolg im nächsten Jahr.

Da nun bald kaum noch etwa zu tun ist, werde ich mich wieder dem Streichen im Häuschen widmen. Früher stand darin ein Ofen, die Stelle ist noch zu sehen, das wäre für diese kühlen Tage wirklich das Richtige.
Somit Euch einen schönen und sonnigen Sonntag!

Montag, 11. Juli 2011

Diese Nachbarn

In einer Kleingartenanlage ist Gärtnerin ja nie allein. Man könnte sagen, man darf sich keine Fehler erlauben, denn zwei, vier oder gar mehr Augen schauen einem immer auf die Finger. Als Anfängerin, wie ich es bin, könnte so etwas doch sehr hilfreich sein, sollte man denken. Aber was macht man, wenn man sogar beim Heckenschnitt schon Tipps bekommt. Ich glaube, in einer Kleingartenanlage ist die Hecke das Aushängeschild eines Gartens. Zumindest nehme ich an, dass die anderen meisten Gärtner es so handhaben. Ab Johanni (24. Juni) sollen die Hecken geschnitten werden und dies wird auch mit einer Akribie betrieben. Aber dabei geht es nicht um Attraktivität oder besonderes schönem Anblick, die Hauptkriterien beschränken sich auf Maßgenauigkeit und Ordnung. Eine Motorheckenschere kommt da gerade gelegen. Mit ihr kann man zirkelgenaue Rundungen, im Lot stehende Kanten und aalglatte Linien ziehen. Ohne Rücksicht auf Verluste wird da gearbeitet und die Hecke auf passgenaue 1,20 cm herabgesebelt. 

Eigentlich stört es mich ja nicht, wenn andere ihre Passgenauigkeit in oder an ihrer Hecke ausleben. Und ich denke mir auch nichts dabei, wenn die Hecke dann oben voller Löcher und ganz braun ist, nur weil sie die vorgeschriebene Höhe einhalten muss. Es stört mich auch nicht, wenn schönste Sträucher darin völlig verunstaltet werden, nur damit sie mit den anderen Gehölzen in Reih und Glied stehen können. Aber bitte bitte lieber Gärtner mit 20 Jahren Erfahrung und immer besserem Wissen, besseren Erträgen und sowieso schöneren Gärten: Lasst mich doch bitte meine Hecke so schneiden, wie ich es möchte. Sie sieht nicht unordentlich aus und sie ist auch nur 5 cm breiter als Eure, und ja die rote Johannisbeere darin und auch die hübsche Rose haben eine Sonderstellung. Ja, ich werde sie nicht komplett runterschneiden und Nein, ich werde sie nicht ausgraben und wegwerfen, damit wieder alles passt. Ich werde sie einfach, so gut es geht, integrieren und in Form halten. Ach und ja wirklich, die Zuchhini und die Bohnen sehen wirklich erstaunlich gut aus, auch wenn ich gar keine Ahnung habe und das nicht so und so gemacht habe. Und übrigens! Nein, ich werde nicht alle Stauden aus dem Blumenbeet rausreißen und komplett neu anlegen, weil ein paar Kräuter dazwischen gerutscht sind und der Fingerhut zu dicht an Eurer Hecke steht. 
Und nun möchte ich noch ein paar Bilder zeigen, um mich wieder zu beruhigen:
Auf die Äpfel freue ich mich schon ganz besonders, der ganze Baum hängt voll. Nun habe ich auch einen Holztisch und zwei Stühle, die bald unterm Apfelbaum stehen und ein schattiges Plätzchen für Kaffee und Kuchen abgeben.

Die ersten Dahlien blühen, ganz niedliche Gesellen sind das. Eine große Schmuckdahlie hat auch bald ihren ersten Auftritt, ich bin gespannt.

Die Kalebasse in der Blumenrabatte mag nicht so sehr, wie ich es möchte, Sie trägt ganz hübsche Blüten, aber wächst seit dem Aussetzen nicht mehr und die Blüten fallen einfach gammeln ab. Das Wetter hier ist einfach nciht geeignet, vielleicht sollte ich einen Wetterschutz basteln.
Die Puffbohnen tragen trotz der schwarzen Bohnenlaus ganz ordentlich. Ich weiß nur leider gar nicht, ab wann ich ernten kann. Bohnen mit Speck muss bald mal kommen.

Da rankelt sie und schlängelt sich empor am Rosenbogen. Eine Bohnensorte ist leider nicht gekommen und die dicke Käferbohne hat sich auch nur zu zweit blicken lassen. Vielleicht reicht es ja trotzdem für eine gute Ernte, spät sind sie ja auch noch dran.
Das Hügelbeet, der kleine Dschungel. Oben auf stehen die Tomaten Ikarus und Black Russian, kleine Früchte sind schon vorhanden. Bei dem Klima hier in Kiel dauert sicher alles etwas länger. An den Seiten sind Spitzkohl, Kohlrabi, Sellerie und Lauch, alles wächst hervorragend. Vorne wachsen zwei Kürbisse, ein Speisekürbis und eine Türkenmütze. Und im großen Bottich stehen Auberginen. Ob die etwas werden ist ja immer noch das große Rätsel.


Die rosa-gesprenkelte Buschbohne macht sich ganz gut, ich hoffe, auf viele leckere Bohnen für ein schönes Chili. Der Zuckermais hingegen geht es eher ruhiger an. Dahinter stehen noch gelbe Zuchini, Blätter sind auch gelb geworden, aber sie erholen sich wieder. Und ganz hinten stehen 5 Brokkoli, sie geben ihr Bestes.
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