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Sonntag, 11. September 2011

Immer wieder Sonntags.

Heute habe ich leider keine Bilder aus dem Garten dabei. Habe mal wieder vergessen, die Kamera mitzunehmen. Das Wetter war endlich mal wieder gut und ich habe einiges geschafft. Es ist aber noch viel zu tun. 

Ich weiß nicht, ob Ihr Euch auch manchmal dusselig im Garten anstellt. Mir ist es heute passiert und beim abstreifen von Dreckklumpen an der Hacke habe ich mir dieselbige gegen meinen Holzkopp gehauen. Eine hübsche Beule an meiner Stirn, Morgen sicher blau, strahlt nun allen entgegen und sagt: Achtung Trottel im Anmarsch. Na zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert.

Ich habe am Freitag einen hübschen Kalender bei der Weiland-Buchhandlung gekauft, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ich habe mich so sehr dazu gefreut, auch wenn das Jahr noch lange nicht zu Ende ist und der Kalender erst im neuen Jahr seinen Sinn macht. Er zeigt jede Woche ein neues Blatt mit einer alten Zeichnung einer bekannten Pflanze aus dem Garten. Dazu ein kleiner Text um ihre Bedeutung und Herkunft. Ich habe ja schon in einem früheren Post geschrieben, wie sehr ich diese Zeichnungen mag, so habe ich dann jede Woche eine neue.

Ein schönes Geschenk für jeden Blumenliebhaber.






Lenny lag auf dem Bett rum und interessierte sich reichlich wenig für meinen Kalender. Er befand ihn als gerade gut genug als Sitzunterlage.
Ich wünsche Euch allen einen guten Wochenstart und frohes Gärtnern!

Donnerstag, 8. September 2011

Von Äpfeln,Tulpen und lieben Kommentaren

Im Garten gibt es nicht viel Neues. Ich wusel in meinem Beet rum und komme nur langsam voran, dafür entferne ich schubkarrenweise Wurzeln, Rhizome, Unkräuter und Bauschutt. Da ich nun seit Februar das Beet beobachten konnte und jetzt weiß, was wo und wann blüht, kann ich jetzt auch endlich ordentlich zur Tat schreiten und es ausmisten. Ich glaube, die Vorbesitzerin hat es mehd oder minder sich selbst überlassen, Unkraut zupfen und Hacken hat hier nichts mehr gebracht. Ich hoffe nur, dass es nochmal längere Zeit trocken bleibt. Denn das untere Viertel steht immer im Matsch, aber dort befinden sich einige besonders schöne Pflanzen, die ich gern vor Überwucherung retten möchte. Der Ägidius war ja doch recht feucht und so setzt es sich nun fort. Um 20 Uhr wird es dunkel, da wird die Zeit knapp, wenn man erst kurz vor sechs in den Garten kann. Aber es geht gut voran und der Herbst jat noch nicht einmal begonnen.

Ich bin übrigens ganz überwältigt über so viele neue Leser, so viele nette Kommentare und Tipps, die mich in den letzten Tagen erreichen. Viele neue Gartenbekanntschaften und so viele schöne neue Gärten. Vielen Dank dafür.

Vorgestern habe ich Apfelmus gekocht. Die ersten drei Gläser sind schon verputzt. Die ganze Menge Äpfel konnte ich nicht verarbeiten, das war für einen Abend zu viel.

Leckere Äpfle sind das, leider kann ich die Sorte nicht nennen.

Durch den Wind und Regen ist eine Dahlienblütte abgebrochen, Café au lait heißt sie und blüht nun in meiner Küche weiter.


Und darüber habe ich mich auch ganz besonders gefreut. Johanna war in Amsterdam und hat diese edlen Lilientulpen mitgebracht. Die Sorte heißt Sapporo und laut Internet wurde sie nach der japanischen Stadt Sapporo benannt. Japans Kultur sei berühmt für ihre reduzierte, unaufdringliche und puristische Art, wie in dieser Tulpe gezeigt. ich freue mich auf die Blütenpracht im neuen Jahr.


Ich wünsche Euch eine schöne restliche Arbeitswoche und hoffentlich ein tolles Gartenwochenende.

Dienstag, 6. September 2011

Tauschen?

Gibt es eigentlich Austauschseiten für Blumensamen? Als ich gestern von Gesine die Samen für die schönen Blumen bekam, dachte ich mir, warum nicht acuh so tauschen?! Porto wären wohl die einzigen Kosten. Gibt es da Seiten? Naja und dann fiel mir ein, dass ich gar nichts zum Tauschen hätte, außer Stockrosensamen und Ringelblumen. Aber vielleicht im nächsten Jahr?

Montag, 5. September 2011

Ab ins Beet!

Gestern habe ich angefangen das Blumenbeet umzuwuseln. Darin verstecken sich so viele hässliche Bodendecker, zwischen denen sich das Unkraut unglaublich gut entwickelt und viele Wurzeln von Physalis und Geranium. Also alles raus, ausputzen, abstechen und wieder rein. Tja, nur leider klingt es einfacher, als es in diesem Beet ist. Denn die Vorbesitzer hatten wohl zu viel Schutt übrig, der mit wenig Mühe gerade mal spatentief verbuddelt wurde. Und ich wundere mich noch, warum zum Beispiel die Stockrosen nichts werden.
So viele Steine habe ich in dem kleinen Gebiet gefunden. Da dauert das Umgraben extrem lange. 

Aber als Beeteinfassung können sie wieder verwendet werden. Die kümmerliche Stockrose habe ich wieder eingesetzt, in der Hoffnung, dass vielleicht im nächsten Jahr etwas besseres daraus wird.

Und hier hat sich jemand an meinen Äpfeln zu schaffen gemacht. Anfangs dachte ich, jemand mochte sie nicht und hat nur reingebissen und ihn fallen gelassen. Später dann sah ich das Langohr ganz spitzöhrig davonhoppeln. Der Hase schafft es also immer noch in den Freilandgarten. Bei den langen Beinen auch kein Wunder.
Vielleicht wird der Eisbergsalat noch etwas, wenn sonst schon alles kümmert.

Die kläglichen Reste der Braunfäule befallenen Tomaten. Keine einzige konnte ich ernten.

Aubergine wird dieses Jahr nichts mehr werden, sie wurden wohl zu spät gesät.

Das soll ein Türkenturban sein, ich glaube, man kann ihn nicht essen.

Lupine als Gründüngung. Können die Pflanzen jetzt noch ausreichend wachsen, um als Düngung zu nützen?

Die Gesamternte an Brombeeren in diesem Jahr. Im Frühjahr sind bis auf zwei alle letztjährigen Triebe abgefroren. 

Kohlliebling Kohlweißlingraupe.

Jeden Tag habe ich sie weggesammelt, aber sie lassen kaum noch etwas übrig. Ob die Steckrüben dennoch eine gute Größe erreichen?
Und dann muss ich Euch noch etwas tolles zeigen. Ich habe gewonnen! Gesine von Seepferds Garten  hatte einjährigen Bloggeburtstag und hat Samen ihrer schönen Akelei "Green Apples" und von ihrem weißblühenden Silbertaler verlost. Zugegeben die Chancen waren sehr hoch, aber ich hab mich riesig gefreut und heute kam das Briefchen an. So niedlich verpackt.

Und dazu dieses niedliche Blümchen. Vielen Danke Gesine!

Somit Happy Gardening!

PS.: Und jetzt erst fällt mir auf, wie gut die Verpackung auf meinen Blog abgestimmt ist! Sicher ein Zufall, aber trotzdem niedlich.

Sonntag, 4. September 2011

Kom ind!


Ich habe noch diese Fotos von einem Regentag im Freilandgarten gefunden. Dieses Wochenende war das Wetter jedoch viel besser, aber der Gemüsegarten ist im Prinzip hinüber. Überall Mehltau, Verschlemmungen und kaum Sonne. Im nächsten Jahr sieht es sicher anders aus und ich gebe nicht auf.

Ein Regenschauer hat mich in die Hütte getrieben.

Die ersten Äpfel. Jetzt kann ich schon jede Menge ernten und mache Apfelmus.
Die letzte Ernte der Borlottobohnen. Die werde ich nächstes Jahr nicht mehr pflanzen, sehen zwar schön aus, aber geschmacklich nicht so mein Fall.

So sah das Gemüsebeet nach den Regenfällen aus. 

Ich hatte so gehofft, dass es essbare Physalis sind. Aber dann wurden sie leuchtend-orange.

Komm herein in meine Hütte. Die Malerarbeiten sind immer noch nicht abgeschlossen, aber es ist schon viel gemütlicher.  Wenn es fertig ist, zeige ich auch Bilder von innen. Hoffentlich noch dieses Jahr.

Die Hütte.

Im Folienhaus ist kaum noch etwas los. Die Auberginen werden dieses Jahr nichts mehr, aber ich gebe ihnen Gnadenfrist.
Tja und heute habe ich angefangen die Blumenrabatte umzugraben und die Pflanzen aus und wieder einzupflanzen. Der Sinn der ganzen Aktion ist die Beseitigung jeglicher schrecklicher Bodendecker, Unkräuter, Physalisausläufer und wucherndes Geranium. Es ist ein Graus darin Ordnung zu halten, also ran an die Rabatten. Hoffentlich schaffe ich das dieses Jahr noch. Mehr zu dieser Aktion demnächst.

Frohes Gärtnern!

Donnerstag, 1. September 2011

Der Heilige Ägidius

Die Bauernregeln sagen dieses:

Gib auf Ägidius wohl acht, er sagt dir was der Monat macht.

Ist Ägidi ein heller Tag, ich dir einen schönen Herbst ansag.


Dem schenk ich doch heute einfach mal etwas Glauben und freue mich über den herrlichen Sonnenschein nach so viel Regen! Noch steht der Garten in Nässe und die Gummistiefel sind stete Begleiter. Drum hab ich mich lang nicht gemeldet, es sieht furchtbar aus im Garten. Die Buschbohnen und Zucchini habe ich vernichtet, da der Mehltau sie holte und alles vor Gammel nur so stank in dem morastigen Schlamm. Ich habe mir überlegt, dass ich aus dem Beet am Freilandgartengrund doch einfach Hochbeete machen könnte. Dann wäre im nächsten Jahr das Problem von Überschwemmungen weniger drastisch. Komposter aus Holzlatten sind relativ presiwert und ich habe jede Mege Gestrüpp und Gartenabfälle angesammelt. Vielleicht wäre das eine Option für das kommende Jahr und ich könnte die Hochbeete noch im Herbst anlegen. 
Kennt Ihr noch andere preiswerte Alternativen, die nicht viel handwerkliches Geschick benötigen?
Gestern hat mir Hannah geholfen und wir haben einige Fingerhütte verpflanzt. Sie haben sich selbst ausgesät und so hoffe ich auf reiche Blütenpracht im nächsten Jahr.
Ich werde bald wieder ein paar Bilder zeigen, hoffe ich doch auf mehr sonnige Herbsttage. Bis dahin macht es Euch schön mit einer warmen Kürbissuppe! Rezept und Bilder demnächst.

Donnerstag, 25. August 2011

Holunderbeeren-Sirup

Quelle: www.BioLib.de
Die Holunderbeeren sind reif. Über Nachbars Zaun ragten sie hinüber und ich habe mich einfach bedient. Der Ganze Baum hängt voll und ich würde ihn gern fragen, ob ich mir mehr nehmen kann. Nur leider ist dieser Nachbar nie anzutreffen, er kommt gelegentlich am Vormittag in den Garten, doch da muss ich arbeiten.

Dennoch habe ich ausreichend sammeln können, um diese 4 Portionen herzustellen.


Zutaten:
1000 g   Holunderbeeren, schwarz, abgezupft, waschen
1200 g   Wasser
200 g      Zucker
2              Zitrone(n)
1600 g   Zucker, je nach Saftgewicht
Schwarze Holunderbeeren mit Gabel abzupfen, waschen und grüne aussortieren. Gereinigte Beeren mit 1200 g Wasser zudecken und im Kühlschrank 24 Std. reifen lassen. Anschließend Beeren mixen und mit 200 g Zucker und dem Zitronensaft (2 Stk) aufkochen. Alles mit einem größeren Sieb absieben. Den Saft abwiegen und mit gleichviel Zucker 1:1 aufkochen. Noch heiß in vorgewärmte Flaschen oder Gläser randvoll abfüllen und sofort verschließen. Mit Tuch zudecken und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend im kühlen Raum aufbewahren. Haltbarkeit ca. 1 Jahr ohne Gewähr. 
 Rezept von www.Chefkoch.de
Im Winter zu Tee oder einfach mit Sekt oder Mineralwasser aufgießen. Im nächsten Jahr wird es dann aber Holunderblütensirup.
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