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Mittwoch, 1. Mai 2013

1. Mai

So ein schöner Tag war heute! Herrlich warm, ich habe Kartoffeln gelegt und die Reste ausgesät. Es wurde gegrillt und und in der Sonne gefaulenzt. Doch gerade schaute ich mir die Bilder vom letzten Jahr an, jetzt weiß ich, worauf ich mich freuen kann. Die Kirche blühte schon, die Tulpen strahlten. Das alles kommt nun erst noch. Vielleicht sind ja dann die Fröste zu den Obstbaumblüten schon vorrüber und der lange Winter hat sein Gutes.


Aber nun hier ein paar Bilder vom letzten Sonntag.
Schäfchenwolken und gemähter Rasen. Danach habe ich ihn mit Rasendünger bestreut, der noch vom Vorgänger da stand. Anscheinend war auch Unkrautvernichter drin, alle Moosstellen sind schwarz nun. Hoffentlich hilft es und sieht nicht nur hässlich aus.

Überall habe ich Bellis und Stiefmütterchen ausgesetzt.

Hübsche Kugelprimel. Sieht blüht dies Jahr besonders prächtig, im letzen Jahr habe ich sie hier eingesetzt. 

Kapmargeriten mag ich auch besonders gern.


Tisch und Stühle laden schon zum Verweilen ein.

Schachbrettblume.


Stachelbeerenblüte


Johannisbeerenblüte


Den Bärlauch habe ich geerntet und daraus Bärlauchbutter für das Grillen heute zubereitet.

Dies jahr will ich den Schnittlauch auch endlich mal einfrieren. Er wächst so üppig.

Waldmeister wird zu Sirup!





Der Mai macht alles neu. Ich hoffe auf einen schönen neuen Monat.

Sonntag, 10. März 2013

Sonntagssaat

Es kommt wohl nur noch Sonntags zu einem Post...
Draußen ists eisekalt und stürmisch, der Schnee verweht und das Wasser schäumt.



Hier habe ich nun endlich ein paar wenige Samen ausgesät. Einen Chili-Bio-Mix, Tomate Dattelwein, Purple Basilikum, Rotblättriger Fenchel, Edelwicke, Statice Pacific, Wunderblume und Wunderbaum (Rizinus).





Ich hoffe endlich mehr im Garten machen zu können. Sonntag und Montag hatte ich die Gelegenheit bei schönstem Sonnenschein und mit bester Hilfe einer Freundin. So soll es doch bald endlich wieder sein.

Der Frühling zieht in die Küche mit ein paar Kirschzweigen ein.



So also einen guten Wochenstart


Sonntag, 3. März 2013

Sonntagssonne

Nach einem leckeren Frühstück bei Sonnenschein...


...gings ab in den Garten. Endlich ist die Saison wieder eröffnet bei mir. Viel zu tun ist, ein bisschen Unkraut wurde gezupft, viel muss da noch geputzt werden.


Noch ist alles kahl, aber das ändert sich in den nächsten Wochen rasch.

Winterlinge blühen als erste bei mir.

Die Stauden recken sich auch schon teilweise hoch.

Süße kleine Schneeglöckchen wachsen hier und da, leider nicht viele.

Ein neuer Besucher ist eingezogen. Der Maulwurf buddelt fleißig hier und da. Soll er nur, bei mir ist er gern gesehen.

Und hoffentlich zieht hier noch einer ein. Seit heute hängt es, hoffentlich nicht zu spät.



Die Aussaat beginnt nun auch, die Töpfchen sind vorbereitet und müssen nun noch bestückt werden. Natürlich konnte ich mich bei der Auswahl beim Saatgutkauf nicht bremsen. Wird Zeit, dass es in die Erde kommt. 

Somit Euch einen guten Wochenstart!

Montag, 7. Januar 2013

Projektarbeit

Das neue Jahr hat unlängst begonnen. Euch allen ein frohes und erfolgreiches Gärtnerjahr. Was habt Ihr Euch vorgenommen, was sind Eure guten Vorsätze und was wird wirklich umgesetzt?

Wie wohl in jedem Jahr, kribbelt es den Gärtnern schon vor Silvester in den Fingern. Die Saatgutboxen werden durchwühlt und aktualisiert, neues bestellt, Kataloge durchblättert und Pläne geschmiedet. Viele fangen mit der Aussaat von Chili und Kohl an, andere bestellen Saatkartoffeln vor und zeichnen Beetpläne.

 Ich hab noch nichts angefangen, die Saatgutkiste steht noch im Schrank, nichts bestellt. Aber Pläne und gute Vorsätze habe ich schon gemacht. Der größte gute Vorsatz in diesem Jahr, ist wohl "Mehr Zeit im Garten verbringen". 2012 musste der Freilandgarten doch wirklich unter Zeitmangeln und Lustlosigkeit bei Regen leiden. Die Beerensträucher sind im Unkrautbeet untergegangen, das neue Hügelbeet ist nicht fertig geworden, die Blumenrabatte wurde nicht weiter regeneriert und das Kräuterbeet wurde sich selbst überlassen. Der Rasen besteht mittlerweile nur noch aus Klee und Hahnenfuß, die Beete wurden nicht umgegraben, das Unkraut hat sich seinen Platz eingenommen. Kürzlich sah ich mir die Fotos vom Sommer an. So dramatisch sah es gar nicht aus, übertreibe ich vielleicht? Sieht im Spätherbst und Winter immer alles so aus? Also dieses Jahr wird also wiedermal alles anders.

Für 2012 nahm ich mir vor, besondere alte Sorten zu Pflanzen und zu säen. Das ist mir teilweise auch gelungen, aber wirklich gelohnt hat sich der Aufwand und vor allem der Preis nicht. Die tollen Tomaten, Kürbisse und Zucchini waren ein absoluter Reinfall. Wirklich gut waren nur die Super- und Baumarktsaaten. Resistent und besonders sollte alles sein, aber Erfolg hatte ich damit nicht. Kartoffeln, Dicke Bohnen und Grünkohl. Das waren die Renner. Bohnen und Grünkohl aus dem Supermarkt. Die Kartoffeln waren teure alte Sorten. 10 Sorten Chilis und Paprika, kaum Ertrag. Aber reden wir nicht vom letzten Jahr. In diesem Jahr wird alles anders. Das darf ich mir im Januar noch einbilden. Ich werde schon noch früh genug auf dem feuchten Boden der regnerischen Tatsachen einsinken. Wettertechnisch muss ich mich wieder auf einen nassen Frühling und Sommer mit Überschwemmungen einstellen. Also heißt es vorsorgen. Beete erhöhen, Saat auf mehere Beete verteilen, bewährtes Anbauen, mehr Blumen, weniger Hoffnung auf Ertrag machen und einfach die Gartenarbeit genießen, weniger Frust ertragen. 

Aber auch größere Pläne stehen an. Die Blumenbeete rund um en Apfelbaum gefallen mir nicht. Ich will sie verbinden, ein größeres halbrundes Beet anlegen, mit Sichtschutz. Ich möchte einen roten Zierahorn, Bambus und Gräser. Ein paar alte Bilder zeigen, was ich meine. 

Hier das Ex-Teichbeet. Ich hatte versucht dort ein paar Hortensien hineinzusetzen und fand dabei einen zugeschütteten Teich inkl. Folie und Steinen, fehlten nur noch die Fische.

Hier die andere Seite vom Apfelbaum. Im Hintergund soll dieses schmale Irgendwasbeet verbreitetert und mit den anderen zusammengeschlossen werden.
Hier sieht man dieses schmale Beet, das so keinen Sinn macht. Der linke Rasenbreich sollt mit intergriert werden und so zum hinteren Beet links verbinden.

Da steht nicht viel und es sieht nicht sonderlich nach etwas aus.
Zu hoch darf der Sichtschutz nicht werden, da sonst zu viel Schatten auf die kleine Sitzecke unterm Baum fällt.

Die Rhododendren sollen also um Ahorn, Bambus und Gräser erweitert werden. Im Hintergrund soll Bambus Sichtschutz geben, sodass man gemütlich unterm Baum sitzen kann, ohne das vorbeigehende Schrebergartenvolk sehen zu müssen. Ich will keinen asiatischen Garten in dem Sinne, womit könnte man also diese Pflanzen kombinieren? Habt Ihr Ideen für so ein Beet, welche Gräser sind schön? Wäre Rindenmulch gut? Sollen große Strandsteine mithinein? Sieht das dann kitschig aus? Und welche Pläne habt Ihr?

Sonntag, 16. Dezember 2012

Winterwunderfreilandgarten

Alles lag für einige Tage unter einerm dicken Schneeteppich. Erde muß ihr Bettuch haben, soll sie der Winterschlaf laben. Alles habe ich ja nicht mehr geschafft, was noch zu tun war. So auch den Grünkohl ernten. Da bin ich echt traurig, war ich doch so stolz. Minus zehn Grad sollte er eigentlich ertragen, aber der Frost war wohl doch zu knackig.
Die Gartenanlage.

Wadenhoch lag der Schnee. Das Unkraut sieht man so nicht mehr.

:_( Echt schade um den ganzen Grünkohl, das hätte so leckeren Schmaus bedeutet. Wieder was dazu gelernt.

Im Gewächshaus ist es gut trocken und alles steht darin geschützt.

Die Vögel werden gefüttert.

Hasenfuß. Seine Spuren konnte ich verfolgen, seine Fuchtstellen und wo er wohl wohnt. Scheinbar hinter dem Steingrill...

Und hier nicht so gut erkennbar. Aber Mausezahn hat die Tapsen hinterlassen, zur Türe hinein, aber nicht mehr hinaus... Ob sie einen Schlüssel hat?


Häuschen im Winterschlaf.

Und schon geht die Sonner wieder unter.


Und hier seht Ihr das Weihnachtsgeschenk meiner lieben Studienkolleginnen. Was ich mich darüber freue. Schon immer wollte ich ein Nistkasten, aber das fällt mir meisr im Sommer wieder ein. Und das Futterhaus ist so zuckersüß, ich will es am liebsten im Huas behalten, im Garten sehe ich es ja nicht. Die Vögel werden sich aber freuen.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Barbarazweige

In meinem Adventskalender mit weihnachtlichen Bräuchen geht es heute um die Heilige Barbara. Die heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, lebte im 3. Jahrhundert in Kleinasien und wurde wegen ihres christlichen Glaubens eingekerkert. Sie stellte dort einen kahlen Kirschzweig ins Wasser. Als dieser erblühte, war sie in ihrem Glauben bestärkt und nahm das Martyrium auf sich. Am 4. Dezember werden also Zweige von Obstbäumen (häufig Kirsche oder Apfel) geschnitten. Wenn diese zu Weihnachten blühen, bedeutet es besonders viel Glück für das nächste Jahr.


Montag, 12. November 2012

Bratapfellikör

Vor einigen Wochen schonn musste ich meine Äpfel verarbeiten. Ich weiß leider nicht, wie die Sorte heißt, aber es sind riesige Äpfel in feinem rot. Sie sind nciht lange haltbar, nach einer Woche schon mehlig, aber süß und ausgesprochen saftig. Ein Kuchen und dann? Also musste dann doch der Bratapfelschnapps her.

Das Rezept:

Ein großes Einmachglas, wie auf dem Bild
5 Äpfel
Mandelblättchen
2 Zimtstangen
200 g Rohrzucker
3 kleine Flschaen Vodka

Ich habe den Grasovka  verwendet, da er zusammen mit Apfel schon nach Bratapfel schmeckt. Man kann auch noch Rosinen, Marzipan, Sternanis oder was einem sonst an weihnachtlichen Zutaten in die Hände fällt.
Nun also die Äpfel aushölen und im Backofen braten, sie dürfen noch nicht zerfallen. In der Zwischenzeit die Mandelblätter in einer Pfanne ohne Fett bräunen. Nun Abwechselnd die leicht abgekühlten Äpfel mit den Mandel, Zimt und Zucker in das Glasch schichten, abschließend den Wodka darüber gießen, alles fest verschließen und so 4 Wochen ziehen lassen. Nun sollte er durch ein feines Tuch abgeseiht werden, ich habe jedoch einfach ein feines Sieb genommen und nenne es naturtrüb. Fertig ist der weihnachtliche Likör. Dumm nur, dass er schon vor der vorweihnachtlichen Zeit alle ist, da ihn alle so süffig fanden :-)





In der Nähstube geht es nur mäßig voran. Das mag nicht zuletzt am Gnom liegen, der immer wieder meine Arbeit behindert:
Entweder fingert er an der Spule rum und zieht den Faden raus oder, wenn er davon müde geworden ist, setzt er sich einfach oben auf die warme Maschine drauf. Wenn ich die Teile auslege, um mir ein Gesamtbild zu machen und einzelne Teile nochmal umlegen will, muss ich auch nciht hoffen, dass sie noch so da liegen, wenn ich kurz in der Küche war, um mir einen Kaffee zu machen. Auf den Stoffteilen kann man ja wunderbar durchs Nähzimmer surfen, bis unter die Kommoden. Und da darf ich dann die vorgenähten Teile wieder rausangeln und mir dabei noch eine einfangen, weil es ja so lustig ist, nach den Stoffen zu tatzen. Ich hab da schon so meinen Spaß...


Im Garten ist noch viel Arbeit, wenn ich auch gesten ein wenig geschafft habe. Der Rasen muss unbedingt noch einmal gemäht werden und einige Beete müssen noch umgegraben werden. in der Blumenrabatte habe ich die meisten Sträucher shon runter geschnitten, das Unkraut muss auch noch weg.

Trüb, grau und nass ist es, aber das stört Gärtnerin ja nicht.

Hier im Bild: ein kleines Stück, dass ganz passabel aussieht.

Das Gewächshaus wurde gereinigt und dient nun als Unterstand für allerlei Töpfe und Gießkannen.

Der Grünkohl sieht noch super aus. nach dem ersten Frost habe ich schon geerntet und der Kohl schmeckte einfach super. Die ganze Arbeit lohnt sich, wenn man mit Konserven aus dem Supermarkt vergleicht.

Die letzten Blüten im Garten.

Der Rasen wuchert, ob man jetzt noch mähen sollte? In der Woche ist es schon zu dunkel und am Samstag komm ich oft nciht dazu, Sonntag ists verboten...

In der Laube räume ich alle Bücher raus, die Auflagen werden in Tüten gepackt, Decken werden mit nach hause genommen. Hoffentlich bricht auch in diesem Jahr niemand ein.

Die letzten Lampionblumen haben noch kräftige Farbtupfer.

Und heute hat der Angler ncihts gefangen. Aber vom einglegten Brathering der letzten Woche werde ich noch berichten.

Ein paar schöne Herbsttage wünsche ich Euch.
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